Unruhe und Aufregung war in der Stadt und auf dem Land als am 31.07.1914…

Unruhe und Aufregung war in der Stadt und auf dem Land als am 31.07.1914 die Mobilmachung in der Donauzeitung verkündet wurde. Am 01.08.1914 wurde die Nachricht vom Stadtmagistrat öffentlich verkündet und am 02.08.1914 trafen die ersten Soldaten am Bahnsteig ein. Es wurde heftig diskutiert auf den Straßen Passaus, die sich vor dem Ladengeschäft "Gerstl" versammelte Menschenmassen konnten nicht glauben, dass Kaiser Wilhelm in den Krieg zog. Die mit Schachteln und Koffer bepackten und in die Stadt beorderten Reservisten wurden Anfang August in feldgrau eingekleidet. Während die älteren skeptisch dem Krieg gegenüberstanden, unterstützen die jungen Soldaten mit Freude die wehrtechnischen Vorbereitungen. Für Kaiser, Volk und Vaterland hatten sie gekämpft und oft mit ihrem Leben dafür bezahlt. Das Leid und den Schmerz der Hinterbliebenen vermochte der Kaiser nicht zu lindern. Ein Loch in das Herz der Mütter, Ehepartner und hinterbliebenen Kinder konnte er reißen, aber mit nichts auf der Welt hätte es Kaiser Wilhelm je mehr verschließen können.

In diesem Sinne wünsche ich mir "Frieden für die Welt". Damit unsere Kinder und Enkelkinder friedlich und unbeschwert aufwachsen können.

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