Für die damaligen Säumer gab es bischöfliche Vorschriften die…
Für die damaligen Säumer gab es bischöfliche Vorschriften die eingehalten werden mussten. So durften sie nur an vorgeschriebenen Stellen Rast machen oder nächtigen. So wurden sie auch "gezwungen" in der Ilzstadt Rast zu machen.
Um zumindest die Urfahr sich zu sparen, stiegen die Säumer bei Niedrigwasser oder Eis ins Wasser, gingen stromaufwärts Richtung Hals und stiegen oberhalb der Ilzstadt wieder heraus, liefen über die Flur und kamen den Hohlweg, der heutigen Alte Straße, wieder zur Ilzstadt herab. Nach diesem anstrengenden Umweg benötigten die Säumer dann sicher eine Rast. Diesen Umweg wusste der Bischof durch weitere Vorschriften wieder zu unterbinden, damit die Einnahmen für die Urfahr (Kloster Niedernburg) und den Brückenzoll weiterhin gesichert blieben.
#bayerwaldforschung