Feuer, Mut und Gemeinschaft: Warum die Sonnwendfeier Jung und Alt…
Feuer, Mut und Gemeinschaft: Warum die Sonnwendfeier Jung und Alt verbindet 🔥🌲
Das Sonnwendfeuer ist weit mehr als nur ein lodernder Holzstoß, denn es lebt seit Generationen von einem tiefen, spürbaren Miteinander im Dorf. Auf der einen Seite steht die Landjugend, die sich Jahr für Jahr mit enormem Fleiß engagiert und die Arbeit stemmt, sei es beim tagelangen Holzsammeln im Wald oder beim kunstvollen Aufschichten des Stoßes, während man früher sogar noch beim traditionellen Johannissprung mutig über die Glut sprang. Heute sind es vor allem das gemeinsame Tanzen, das Toben und das Versammeln um die Flammen, die den kleinen und größeren Kindern ganz besonderen Spaß machen und für ein magisches Erlebnis sorgen. Genau dieses leidenschaftliche Engagement der Jugend und die Freude der Kinder finden ihren festen Halt in der älteren Generation. Als Zuschauer, Eltern oder Honoratioren bilden die Älteren den schützenden Kreis um das Feuer, stiften die nötige Gemeinschaft und halten die Tradition mit Stolz lebendig. Es ist genau diese Verbindung aus jugendlicher Energie und dörflicher Wertschätzung, die das Sonnwendfeuer zu weit mehr als nur einer Tradition macht und die Generationen fest zusammenschweißt.
Während die Kirche das traditionelle Sonnwendfeuer zum christlichen Johannesfeuer umdeutete, beanspruchten die Nationalsozialisten den Brauch als angeblich germanisches Erbe, sodass beide Seiten die historischen Wurzeln des Festes für ihre eigenen ideologischen Zwecke zweckentfremdeten.
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