Ein Beruf, den es heute nicht mehr gibt: der Rieshirte. Einst tief…

Ein Beruf, den es heute nicht mehr gibt: der Rieshirte.

Einst tief verwurzelt in der Familientradition, wurde er in den Kirchenbüchern meist schlicht als „Holzarbeiter“ geführt. Doch hinter dieser nüchternen Bezeichnung verbargen sich wahre Meister ihres Fachs – Männer, die das Holz auf den steilen Riesen sicher ins Tal lenkten.

Sie wirkten diesseits und jenseits der Grenze, und ihre Namen sind bis heute mit der Waldarbeit im Bayerischen Wald verbunden: Wenzl, Gruber, Schmid, Bauer, Koller, Winklmeier, Kronawitter und Stadler.

So war etwa Johann Stadler um 1880 an der Spiegelauer Ries tätig.

Matthias Koller aus Finsterau arbeitete an der Ries zum Triftbach,

und Georg Winklmeier galt als angesehener Hirte an der Ries bei Zwiesel.

Ein stilles Kapitel der Waldgeschichte – bewahrt in den Kirchenbüchern und im Gedächtnis der Region.

#bayerwaldforschung

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