Die Wunder von Büchlberg. (Weiter unten im Text) In die größte Blüte kam…

Die Wunder von Büchlberg. (Weiter unten im Text)

In die größte Blüte kam die Wallfahrt nach Büchlberg um 1770, als Franz Xaver Schmid Pfarrer in Hutthurm war. Dieser verdienstvolle seeleneifrige Priester, der der erste Priester und Pfarrer in Grainet gewesen war, dem war das Gedeihen der Wallfahrt ein persönliches Anliegen. Und so schrieb er all die Wunder auf, die durch die Begegnung des Gnadenbildes widerfahren waren.

Alleine zwischen den Jahren 1778 und 1788 wurden 200 Fälle notiert.

1781 kamen Bürger des Marktes Obernzell wegen Befreiung von schwerer Krankheit in Prozession nach Büchlberg, und der Pfarrer veranstaltete ein Fest für alle.

Hier ein Auszug aus den Aufschreibungen und Wundern aus Büchlberg:

Am 29. Juli 1780 bekennet die Lebzelters-Gattin N. Friedl von Waldkirchen, dass ihr 1/2 Jahr altes Kind, das mit einem offenstehenden Auge zur Welt gekommen ist, in Folge eines Gelöbnisses zum Gnadenbilde Mariens in Büchlberg geheilt wurde.

Am 16. August 1781 opferte Theres Perzl, Wirtin in der Innstadt, eine silberne Ampel in Form eines Herzens, weil sie im Wochenbette durch Anrufung der seligsten Jungfrau Maria von einem gefährlichen Zustande war befreit worden war.

In der Wallfahrtskirche befand sich ein in Silber gefaßtes Stück Fleisch von der Größe eines Daumens, mit einem Zettel folgenden Inhalts:

"Der Maria Anna Ascher aus Breitenberg ist dieß Stück Fleisch 2 Stunden lang im Hals stecken geblieben. Als sie sich nach Büchlberg verlobte und ein Muttergottesbild von Büchlberg vor den Mund hielt, fiel es heraus."

Am 1. Oktober 1784 verrichtete Anton Bruckmüller von Sarleinsbach seine Wallfahrt.

Sein vierjähriger Knabe war durch angezündetes Pulver im Gesicht verbrannt und des Augenlichtes beraubt worden. Da der Bader im Ort seine Heilung für unmöglich erklärte, wollte er ihn nach Kloster Schlögl in die Apotheke bringen.

Auf den Rat eines ihm auf dem Wege dahin begegnenden Mannes verlobte er sich nach Büchlberg. Bei seiner Ankunft zu Hause, sah er, dass die Augen seines Knaben hell und gesund waren.

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