Der Begriff hat seinen Ursprung in der Astronomie der Antike. Er geht…

Der Begriff hat seinen Ursprung in der Astronomie der Antike. Er geht auf das Sternbild Canis Major (Großer Hund) und dessen hellsten Stern Sirius zurück.

Wenn der Hundsstern Sirius im Hochsommer gemeinsam mit der Sonne am Morgenhorizont aufging, glaubten die Menschen früher, die Strahlkraft beider Himmelskörper würde sich verschmelzen. Sie machten dieses Zusammenspiel für die drückende, flimmernde Hitze jener Wochen verantwortlich. Aus diesem antiken Sternenglauben blieb der Name für die heißeste Zeit des Jahres bis heute erhalten.

Laut Vergleich des 100-jährigem Kalender mit den gewesenen Sommern treffen die Bauernregeln der Hundstage zu 60% ein. Was in den letzten 100 Jahren nach heißen Sommern immer eintrat, war ein anhaltender Frost im darauffolgendem Februar.

#bayerwaldforschung #hundstage

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