Der aus dem Waldkirchner Liederbuch von 1904 stammende Text von Alois…
Der aus dem Waldkirchner Liederbuch von 1904 stammende Text von Alois Kutschera (österreichischer Komponist) tröstete beiderseits der Grenzen die gebrochenen Herzen der unzähligen Mütter, die ihr Kind der Mutter Erde überlassen mussten.
Wie stark müssen die Frauen einst gewesen sein? Die trotz der hohen Kindersterblichkeit bei uns im Wald um die Jahrhundertwende, Ehe, Familie und körperliche Schwerstarbeit zu meistern hatten, ohne am Verlust des Kindes (oft waren es aber 3 oder vier verstorbene Kinder) zu zerbrechen?
Die arme Mutter fand Trost in den Zeilen, dass sie im Himmel ihr(e) Kind(er) bald wieder sehen würde. Und dass sie mit ihren Söhnen und Töchtern dann ein unbeschwertes und schönes Leben führen werde.
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