Am 23. Dezember 1941 befand sich das II. Bataillon des…
Am 23. Dezember 1941 befand sich das II. Bataillon des Infanterieregiments 34, darunter die 2. Kompanie, in schweren Abwehrkämpfen östlich von Belgorod. Die Einheit war Teil der 34. Infanterie-Division, die seit dem Sommer im Rahmen der Heeresgruppe Süd an der Ostfront operierte. Nach monatelangem Vormarsch war die Division in feste Stellungen übergegangen, doch die sowjetische Winteroffensive setzte sie unter massiven Druck.
An diesem Tag griffen sowjetische Infanterieverbände, unterstützt von Artillerie, die deutschen Linien an. Die Männer der 2./IR 34 verteidigten ihre Positionen unter extremen Bedingungen: klirrende Kälte, erschöpfte Kräfte und ständiger Granatbeschuss. Mehrere Soldaten fielen durch Splitterverletzungen, verursacht durch Infanteriegeschosse und Artilleriesalven.
Auch Josef Weidinger, 30 Jahre alt, wurde an diesem Tag tödlich verwundet.
Gefallen am 23. Dezember 1941 bei Herzukowo (heute Charkowoje, ca. 35 km östlich von Belgorod), durch Splitterwirkung eines Infanteriegeschosses, tödlich getroffen am Rücken.
Sein Tod steht stellvertretend für die vielen, die in diesen Tagen ihr Leben verloren. Ihre Geschichte darf nicht vergessen werden.
#bayerwaldforschung #wehrmacht #krieg #tot #unvergessen