Als Ergänzung zum Beitrag "Die Pechler vom Wald" eine kleine Übersicht…
Als Ergänzung zum Beitrag "Die Pechler vom Wald" eine kleine Übersicht.
• Thalberg bei Wegscheid: Heimat von Johann Eder, einem der letzten Pechler der Region. Die Pechhütte stand nahe dem Badeweiher und wurde später rekonstruiert.
• Kasberg: In der Nähe der Kapelle gab es laut mündlicher Überlieferung eine kleine Pechhütte, betrieben von Waldarbeitern aus Wildenranna.
• Breitenberg – Bärnloch-Wald: Hier wurde Harz gesammelt und in mobilen Hütten verarbeitet. Das Webereimuseum Breitenberg dokumentiert auch die Verbindung von Pech und Textilhandwerk.
• Sonnen – Richtung Rannasee: Entlang des Schmugglersteigs gab es mehrere saisonale Pechplätze, die heute nur noch durch Flurnamen wie „Pechacker“ oder „Harzleiten“ erkennbar sind.
• Wildenranna (ehem. Landgericht Wolfstein): In den Forstakten des 18. Jahrhunderts finden sich Hinweise auf Pechgewinnung durch Leibeigene, besonders in den Gemeindewäldern.
#bayerwaldforschung